Modellprojekt Planungskooperation

Interkommunale Zusammenarbeit in der Regionalplanung

Vorarbeit leisten, Entwicklungen begleiten: Der demografische Wandel macht auch nicht vor dem ländlichen Raum Halt. Das bedeutet, Strukturen zu schaffen oder zu erhalten, die eine stabile Lebenswelt für verschiedene Nachfragegruppen sichert.

Erfolgreiche Strategien sind gefragt. Deshalb initiierte die Lenkungsgruppe der REK Weserbergland plus im August 2006 das Modellprojekt "Planungskooperation", unterstützt von der Niedersächsischen Landesregierung als “Modellregion interkommunaler Zusammenarbeit in der Regionalplanung“. Das Projekt schafft eine sichere Planungsgrundlage für die regionalen Akteure und bereitet die (Teil-)Fortschreibung der regionalen Raumordnungsprogramme vor.

Erster Schwerpunkt

In einem ersten inhaltlichen Schwerpunkt wurde der Erhalt der Grundversorgung bzw. die Gestaltung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum unter Berücksichtigung des demografischen Wandels ermittelt.

Im Rahmen eines Gutachtens und moderierten Abstimmungsprozesses mit den regionalen Akteuren (Gemeinden, Fachstellen, etc.) wurde untersucht, wie praktische Strategien und Instrumente für verschiedene Nachfragegruppen und räumliche Bezüge zur Sicherung und Weiterentwicklung der öffentlichen Daseinsvorsorge im ländlichen Raum weiter- und/oder neu entwickelt werden können. Damit wurde ein Beitrag zum Funktionserhalt ländlicher Räume in Niedersachsen geleistet.

Das mit einem Gutachten beauftragte Niedersächsische Institut für Wirtschafts­forschung (NIW) nahm eine Auswertung der gelieferten Daten aus den Bereichen Infrastruktur und Einwohnerentwicklung vor­, um im Anschluss fundierte Aussagen über die Versorgungs­qualität der Städte und Gemeinden treffen zu können.

Erste Ergebnisse

Zum Abschluss des Jahres 2009 kann für das Modellprojekt "Planungskooperation" eine durchweg positive Bilanz gezogen werden. Das Gutachten "Gestaltung der Daseinsvorsorge im demographischen Wandel für das Gebiet der Regionalen Entwicklungskooperation Weserbergland plus"  wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Ulrich Jung vom Niedersächsischen Institut für Wirtschafts­forschung (NIW) erstellt und kann unter dem Bereich Publikationen eingesehen werden.

Hierbei konnten, dank der großen Bereitschaft zur Mitarbeit aller Beteiligten, spezifische Informationen aus den Themenfeldern Regionalplanung, ÖPNV, Schulen, Kindergärten, Gesundheit, Soziales und Tourismus ge­wonnen und in die Auswertungen mit eingebunden wer­den.

Zweiter Schwerpunkt

Als zweiter Handlungsschwerpunkt des Projekts sind die vorbereitenden Arbeiten für die (Teil-)Fortschreibungen der regionalen Raumordnungsprogramme der v. g. Landkreise vorgesehen.

Ihre Ansprechpartner:

Geschäftsstelle
c/o Landkreis Hameln-Pyrmont
Romano Flammang
Telefon: 0 51 51 / 903 93 12
E-Mail: romano.flammang@hameln-pyrmont.de

Landkreis Hameln-Pyrmont
Jörg Heine
Telefon: 0 51 51 / 903 93 10
E-Mail: joerg.heine@hameln-pyrmont.de

Landkreis Holzminden
Holger Gnest
Telefon: 0 55 31 / 707 230
E-Mail: holger.gnest@landkreis-holzminden.de

Landkreis Nienburg
Markus Arndt
Telefon: 0 50 21 / 967 478
E-Mail: arndt.markus@kreis-ni.de

Landkreis Schaumburg
Sonja Beuning
Telefon: 0 57 21 / 703 177
E-Mail: regionalplanung.80@landkreis-schaumburg.de